Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zum Menü springen
INDEX
Elektroshop-Bischof
FAQ

Der Fronius Reserva Speicher ist für den Betrieb mit freigegebenen Fronius Hybridwechselrichtern ausgelegt. Maßgeblich ist die jeweilige Wechselrichterplattform (z. B. Primo/Symo GEN24 Plus oder Verto Plus) sowie der aktuelle Softwarestand. Je nach Gerät sind nicht zwingend alle Speichergrößen freigegeben. Prüfen Sie daher vor der Planung die Kompatibilitätsliste und die Firmware-Vorgaben des Herstellers.

Die Modelle unterscheiden sich vor allem in der nutzbaren Kapazität und der Anzahl der Batteriemodule: 6.3: ca. 6,31 kWh (2 Module) 9.5: ca. 9,47 kWh (3 Module) 12.6: ca. 12,63 kWh (4 Module) 15.8: ca. 15,79 kWh (5 Module) Mit zunehmender Modulzahl steigen außerdem Nennspannung und Bauhöhe. Für die Auslegung ist die nutzbare Kapazität der entscheidende Wert.

Startpunkt ist nicht die PV-Leistung, sondern Ihr Lastprofil: Wann verbrauchen Sie Strom (abends, nachts, tagsüber) und wie stark schwankt der Verbrauch? Sinnvoll ist eine Dimensionierung, die typische Abend-/Nachtverbräuche abdeckt, ohne regelmäßig große Restkapazitäten ungenutzt zu lassen. Bei Wärmepumpe oder E-Auto ist zusätzlich zu prüfen, ob Lasten zeitlich in PV-Ladefenster passen oder ob eher intelligentes Lastmanagement (z. B. PV-geführtes Laden) den größeren Effekt bringt.

Der Reserva ist DC-gekoppelt: PV-Energie kann über den Hybridwechselrichter direkt in den DC-Speicher geladen werden, was je nach System weniger Wandlungsstufen bedeuten kann. AC-gekoppelte Speicher arbeiten dagegen „hinter“ dem Wechselrichter am AC-Netz und haben oft einen eigenen Batteriewechselrichter. AC-Systeme sind häufig flexibler nachrüstbar, während DC-Systeme typischerweise stärker an die freigegebene Wechselrichterplattform gebunden sind.

Häufig sind: Kompatibilität nicht geprüft (Wechselrichterplattform/Software, freigegebene Speichergrößen) Falsche Dimensionierung nach Faustregeln statt nach Lastprofil Nutzbar vs. „brutto“ verwechselt (für die Planung zählt die nutzbare Kapazität) Backup/Notstrom als „automatisch vorhanden“ angenommen (oft sind zusätzliche Komponenten und ein sauberes Schutz-/Umschaltkonzept nötig) Standort/Umgebung unterschätzt (Platz, Gewicht, Temperatur, Zugänglichkeit)